Konzept Mehrzweckhalle

Die geplante Mehrzweckhalle nimmt mit ihren Raumkanten Bezug auf die nördlich gelegene Planstrasse.
Die Eingangsseite orientiert sich in Richtung Osten zu den Stellplätzen.
Die Mehrzweckhalle wird an Ihrer nördlichen Längsseite von den Nebenräumen des Sportbereichs flankiert, während sich an der östlichen Eingangsseite die Nebenräume des Mehrzweckbereichs befinden.
Beide Nebenraum-Baukörper gliedern sich behutsam mit einer Fuge an das Hallengebäude; durch die Fugen entstehen zwei zentrale Hauptachsen, die beim Betreten des Foyers den Besuchern eine klare Gliederung aller Bereiche vermitteln und zudem Ausblicke in die Umgebung aller Richtungen freigeben. Die Bereiche sind konsequent voneinander getrennt.
Die zentralen Punkte der Bereiche Sport und Mehrzweck sind axial auf den Hallenbaukörper bezogen angeordnet. Zwei optionale Tore an der nördlichen Hallenwand können durch Öffnen bei Sportveranstaltungen zusätzlichen Zuschauerraum im Bereich der nördlichen Längsfuge bieten.
Die Belichtung der Halle erfolgt ausschließlich über ein an der Nordfassade vorgesehenes Lichtband; dadurch werden Blendwirkungen sowie Überhitzung in den Sommermonaten vermieden. Senkrecht auskragende Scheiben in Holzoptik vermeiden Einstrahlungen aus westlicher Richtung.
Die klaren Formen des Gebäudes finden sich im Halleninneren wieder.